20. Januar 2026
Gute Vorsätze, Social Media und Nahrungsergänzungsmittel – warum Gesundheit kein Trend sein sollte
Hallo und schön, dass du hier bist, es ist eine ganze Weile her, dass du hier etwas von mir gelesen hast. Manchmal kommt das echte Leben einfach dazwischen – mit all seinen Aufgaben, Verpflichtungen und Überraschungen. Ich bin mir sicher, das kennst du nur zu gut. Das neue Jahr ist inzwischen ein paar Tage alt und vielleicht bist auch du mit guten Vorsätzen gestartet: mehr Bewegung, gesünder essen, besser auf dich achten. Und jetzt ganz ehrlich – wie sieht es aktuell damit aus? Sind deine Vorsätze noch präsent oder haben sie im Alltag schon wieder an Bedeutung verloren? Ich persönlich habe für mich entschieden, mich von klassischen Neujahrsvorsätzen zu verabschieden. Nicht, weil mir Gesundheit nicht wichtig wäre – ganz im Gegenteil. Aber ich habe gemerkt, dass starre Ziele oft Druck erzeugen. Und wenn man sie nicht erreicht, kommt schnell ein schlechtes Gewissen dazu. Für mich steht deshalb die Balance im Vordergrund: regelmäßig Bewegung in den Alltag einbauen, bewusst essen und genauso auch mal einen Abend auf der Couch verbringen dürfen – ohne schlechtes Gewissen. Wie so oft im Leben gilt auch hier: Die Mischung macht’s.
Gesundheitsversprechen auf Social Media – viel Hype, wenig Substanz
Was mir in meinem Apothekenalltag und auch persönlich immer häufiger begegnet, ist die Flut an Gesundheitsinhalten auf Social Media. Täglich sehe ich Beiträge über Gewichtsverlust, sogenannte „Cortisol-Gesichter“, Stoffwechselkuren oder Supplements, die angeblich jeder braucht. Hinter vielen dieser Accounts stehen jedoch keine medizinisch oder pharmazeutisch ausgebildeten Fachpersonen, sondern selbst ernannte Gesundheitsexperten, die vor allem eines wollen: Reichweite, Klicks und den Verkauf eigener Produkte – oft inklusive Rabattcode. Die Versprechen klingen verlockend, der tatsächliche gesundheitliche Nutzen bleibt jedoch meist fraglich.
Nahrungsergänzungsmittel: gezielt eingesetzt sinnvoll – auf Verdacht nicht
Als Apothekerin ist mir eines besonders wichtig: Nahrungsergänzungsmittel sollten niemals pauschal und „einfach mal so“ eingenommen werden. Dein Körper ist kein Experimentierfeld. Gleichzeitig erlebe ich täglich, wie sinnvoll Supplemente sein können – wenn sie gut beraten und individuell abgestimmt sind. Genau hier liegt der entscheidende Unterschied. Ein klassisches Beispiel ist Vitamin D. In unseren Breitengraden ist ein Mangel weit verbreitet, vor allem in den sonnenarmen Monaten. Doch ob tatsächlich ein Mangel vorliegt, lässt sich nicht zuverlässig anhand von Symptomen erkennen. Nur eine Messung gibt Sicherheit. Erst wenn wir deinen aktuellen Vitamin-D-Wert kennen, können wir entscheiden, ob und in welcher Dosierung eine Ergänzung sinnvoll ist. In der Marienapotheke in Mengen schauen wir dabei immer auf den ganzen Menschen: bestehende Erkrankungen, Medikamente, Unverträglichkeiten und deine individuelle Lebenssituation. Denn jede Empfehlung sollte wirklich zu dir passen – alles andere ist wenig hilfreich.
Vitamin-D-Messung in der Marienapotheke Mengen – Klarheit statt Vermutung
Wenn du wissen möchtest, wie gut du mit Vitamin D versorgt bist, bieten wir dir in der Marienapotheke eine professionelle Vitamin-D-Messung an. Auf dieser Basis erhältst du eine persönliche, fundierte Empfehlung, die sinnvoll, sicher und auf deine Bedürfnisse abgestimmt ist – ganz ohne unnötige Produkte.
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Gesundheit ist kein kurzfristiger Trend und keine Checkliste, die man abhakt. Sie ist etwas sehr Persönliches – und verdient Zeit, Fachwissen und ehrliche Beratung. Genau dafür stehe ich als Apothekerin und Inhaberin der Marienapotheke in Mengen.
Herzliche Grüße,
deine Simone
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